GP Schupfart

Vom 03. Juni -06 Juni fand in Schupfart zum ersten Mal ein Grand Prix statt. Eigentlich sollte dieser bereits letztes Jahr stattfinden, wurde jedoch wegen Corona um ein Jahr verschoben.

Ein GP ist so aufgebaut, dass auch Zuschauer welche sich nicht mit dem Segelflug beschäftigen die Regeln leicht verstehen.  Im Gegensatz zu herkömmlichen Wettbewerben starten alle Flugzeuge gleichzeitig im Regattastart. Weil dadurch der Pilot, der als Erster die Ziellinie überquert, auch der Tagessieger ist, ist es für die Zuschauer einfacher, dem Wettbewerb zu folgen. Ähnlich wie in der Formel 1 bekommen die Teilnehmer abhängig von ihrer Platzierung in der Tageswertung Punkte, die dann das Gesamtklassement ergeben. Da bei einem GP ohne Index gewertet wird, kann nur in einer Klasse geflogen werden.

Am Wettbewerb nahmen insgesamt 13 Piloten teil. Von der SG-Dittingen nahmen Fabian Durrer in der ASW -28 ZC und Emanuel Strub im Discus 2c ZD teil.

Am ersten Tag sah das Wetter vielversprechend aus. Es wurde ein 185km langer Task im Jura und Mittelland ausgeschrieben. Kurz vor dem Start entstanden über dem Jura bereits die ersten Gewitter. Diese zogen dann aber schnell vorbei und es konnte gestartet werden. An diesem Tag war es von Vorteil, wenn man nie ins untere Höhenband abgesunken ist, da dort die Thermik stark zerrissen war. Gegen Schluss konnte sich eine Dreiergruppe absetzen, welche die Aufgabe dann als erstes abschließen konnte. Es gewann Ulrich Messmer (Ventus 3) vor Fabian Durrer (ASW-28) und Richard Hächler (LS8). Emanuel Strub wurde Neunter.

Am zweiten Tag war das Wetter viel schlechter als am Vortag. Es gab die Chance, dass nach der Regenfront die Sonne wieder kommen würde und doch noch eine kleine Aufgabe geflogen werden könnte. Die Sonne kam dann tatsächlich. Allerdings konnten wir erst um 16 Uhr in die Luft geschickt werden. Leider war das Wetter dann bereits zu schwach. Die meisten nutzen die Heimkehrhilfe oder landeten bereits bevor die Startlinie aufgegangen wäre außen. Deshalb wurde die Aufgabe neutralisiert.

Leider spielte das Wetter an den nächsten zwei Wettbewerbstagen noch weniger mit und es konnte nicht mehr geflogen werden. Somit blieb das Podest mit der gleichen Besetzung wie am ersten Tag.

Herzlichen Dank an die Organisatoren und die Helfer, die diesen Wettbewerb ermöglichten.

Die detaillierten Resultate können auf Soaringspot eingesehen werden: https://www.soaringspot.com/de/grand-prix-schupart-fricktal-schupfart-2021/

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